Gegenüber dem atmosphärischen Korrosionsschutz muss ein Beschichtungssystem
bei ständiger oder wechselnder Mediumbeaufschlagung spezielle Voraussetzungen erfüllen.
Wir unterscheiden hierbei Wasserbauobjekte wie Schleusen, Siele, Spundwände, Troganlagen,
Seezeichen und Bohrinseln, die einer ständigen Seewasserbelastung ausgesetzt sind und Tanks,
Behälter sowie Auffangräume für die Lagerung verschiedenster Flüssigkeiten und Feststoffe.
Ganz gleich ob es sich nun um ein Wasserbauprojekt, um einen Mineralöltank oder um einen Trinkwasserbehälter handelt,
in jedem Fall ist die Beschichtung permanent dem Medium ausgesetzt.
Eine Kontrolle oder gar eine Ausbesserung des Korrosionsschutzes ist während des Betriebes kaum oder gar nicht möglich.
Aus diesem Grunde sind an das Beschichtungssystem und an den Verarbeiter besonders hohe Anforderungen zu stellen.
Besonders bei der Lagerung von wassergefährdenden Stoffen können unerkannte Beschichtungsfehler zu enormen
Schäden führen. Die Kosten für die Außerbetriebnahme, die Entleerung und die Reinigung des Behälters können ein
Vielfaches der Beschichtungskosten ausmachen und mögliche Umweltschäden durch auslaufendes Produkt sind kaum mehr
kalkulierbar.
Wir bieten Ihnen für diesen sensiblen Bereich eine umfassende Beratung und Qualitätssicherung an.
Zu den Projekten des medialen Korrosionsschutzes gehören u. a.
Wasserbauwerke wie Schleusen, Spundwände, Siele, Sperrwerke, Kanaltröge, Offshore-Anlagen
Abwasser- und Kläranlagen, Kompostierungshallen und Deponien
Tankanlagen und Behälter für die Lagerung von Chemie- und Mineralölprodukten
Trinkwasserbehälter, Wasserfilter und Anlagen der Lebensmittelindustrie